Positionen

NRW unterm Regenbogen

Die Vielfältigkeit von individuellen Lebensentwürfen und Formen des Zusammenlebens ist heute gesellschaftliche Realität. Trotzdem bestehen Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von Geschlecht und/oder sexueller Identität auch heute noch fort. Für uns GRÜNE erwächst darauf die politische und gesellschaftliche Verantwortung, gegen jede Form der Diskriminierung und Ausgrenzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen einzutreten.

Wir treten für eine konsequente Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik ein.

Es ist weiterhin notwendig, queere Themen immer wieder einzubringen, die Beschäftigung damit einzufordern und andere mit den Defiziten in diesem Bereich zu konfrontieren.

Daher suchen wir den Austausch innerhalb und außerhalb unserer Partei. Die LSBTTI-Selbstorganisationen sind dabei genauso unsere Ansprechpartner*innen wie weitere zivilgesellschaftliche Akteur*innen und die unterschiedlichen Gliederungen unserer Partei.

Unser Land hat eine einmalige Vielfalt an queeren Szenen und Communities. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, um NRW zu einem Land für alle zu machen. Mit dem Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie (NRW-Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie) haben LSBTTI-Selbstorganisationen und Politik eine Grundlage für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung geschaffen.

Ziel unserer Arbeit ist der Aufbau nachhaltiger Netzwerke für eine breite gesellschaftliche Akzeptanz von Queer als Querschnittsthema innerhalb und außerhalb GRÜNER Strukturen.

 

Wer wir sind

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queer von Bündnis 90/Die Grünen NRW setzt sich für die völlige Gleichstellung von LSBTTI und gegen Homo- und Transphobie ein. Wir suchen dabei den Schulterschluss mit den vielen Gruppen und Projekten im Land, die sich ebenso für eine solidarische Bürgerrechts- und Gleichstellungspolitik einsetzen.

Nachdem es in NRW bis Mitte der 90iger Jahre getrennte LAGen zur Durchsetzung lesbischer und schwuler Interessen gab, haben wir uns schließlich dazu entschlossen, als LAG Lesben- und Schwule gemeinsam für unsere Belange zu streiten. Aber bereits kurz nach der Umbenennung wurde uns bewusst, dass wir für die gesamte Vielfältigkeit von Lebensformen und geschlechtlicher sowie sexueller Identitäten einstehen wollen. Aus diesem Grund haben wir bewusst den Namen LAG Queer gewählt.

Wir treten als LAG Queer daher für eine Gesellschaft ein, in der Menschen die Freiheit haben, so zu leben, wie sie sich fühlen.

Unsere Themen für 2015
1. Queer in der Bildung – Bildungspläne in NRW
2. Umgang mit dem politischen Gegner – AfD, NPD und ‚besorgte Eltern‘
3. Kinder und Jugendliche – wann entsteht queeres Selbstbewusstsein und wie gehen unsere Institutionen damit um?

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